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Jugendgästehaus Himmelreich

- Das erste Modell...
Unter diesem Namen läuft beim Georgspfadfinder e.V. der Bau eines einfachen und qualitativ guten Hauses, nah an der Natur, zur Nutzung durch Jugendgruppen und Leiterrunden, auf dem Pfadfindergelände in Sendenhorst.
Ehemalige Leiterinnen und Leiter der Sendenhorster Georgspfadfinder hatten in ihrer „aktiven Zeit“ die Möglichkeit durch prägende Erlebnisse in Jugendgästehäusern, die für Fortbildungen, Treffen und zum Austausch genutzt wurden, ihre eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln bzw. durch intensive Schulungen und Begegnungen mit anderen ihr eigenes Handeln im Rahmen ihrer Entwicklung zu reflektieren.
Jugend braucht Raum zur eigenen Entwicklung
... ist ein Grundgedanke, der aus dieser persönlichen Erfahrung erwachsen ist. Für Sendenhorst soll ein Haus als Ort des Erlebens und Erfahrens in Gruppen geschaffen werden. Hier gehts zur Offiziellen HP
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Die Idee
Aus dem Grundgedanken ist die Projektidee “ein Jugendgästehaus für/ in Sendenhorst” geboren worden. Es soll ein einfaches und qualitativ gutes Haus entstehen. Die Nähe zur Natur und das Gemeinschaftserlebnis in der Gruppe sollen als entscheidender Bestandteil in der Planung berücksichtigt werden. Das Haus soll ein Gruppenraum, eine Essküche, einen Medienraum sowie Übernachtungsmöglichkeiten beinhalten.
Als Standort für das Jugendgästehaus steht ein Grundstück südlich des seit 20 Jahren durch die Sendenhorster Pfadfinderstämme genutzten Geländes „Geisterholz“ zur Verfügung. Da das Grundstück die Flurbezeichnung „Himmelreich“ trägt, war es naheliegend, diesen Namen auch auf unser Jugendgästehaus zu übertragen.
Aus der Sprachforschung ist bekannt, dass der Begriff „Himmelreich“ für „feuchte, karge Gemeindewiese“ stand und dass dort in Sendenhorst in alten Zeiten jedermann seine Tiere, insbesondere Ziegen, weiden lassen durfte.
Ein Ressourcen-Haus
Nicht nur das Gebäude soll aus baubiologischen und ökologischen Gedanken heraus gebaut werden. Die Präsentation des Hauses als Ressourcen-Haus mit all seinen ökologisch-technischen Besonderheiten sehen wir für den Nutzer als eine wichtig und wertvolle Erfahrung für den Umgang mit beschränkt verfügbaren Ressourcen.
Die im Haus zu nutzende elektrische Energie ist begrenzt. Sonnenzellen auf dem Dach laden während der Tageszeit elektrische Energie auf Speicherzellen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das bereits auf dem Geisterholz bestehende Windrad zur Energiegewinnung mit einzubeziehen. Die Menge an gesammelter Energie steht dem Haus zur Verfügung. So werden je nach Energieverbrauch die Lichter im Gästehaus etwas früher oder später am Tage erlöschen. Eine „Not-Versorgung“ gewährleistet jedoch, das zu jeder Zeit „Energie“ vorhanden ist.
Die Nutzer
Das Jugendgästehaus und der Zeltlagerplatz mit seiner Feuerarena sollen vorrangig durch Kinder- und Jugendverbände genutzt werden, zum Beispiel durch ...
- Leiterrunden oder Rover-/Rangergruppen der Pfadfinderverbände
- Sportlergruppen mit Nutzung der Sportstätten der SG Sendenhorst
- Messdienerleiterrunden und Gruppenschulungen kirchlicher und caritativer Verbände
- Kindergärten als Ausflugsziel oder für Waldkindergartenprojekte
- Projektarbeiten von Schulen
Der erste Schritt ...
Nach der Vorstellung der Projektidee in den einzelnen Fraktionen der Stadt Sendenhorst, wurde das Projekt „Jugendgästehaus Himmelreich“ am 13.07.2004 im Ausschuss für Stadtentwicklung der Stadt Sendenhorst präsentiert und parteiübergreifend unterstützt.
Der daraufhin von der Verwaltung beauftragte Sachstandsbericht der Verwaltung bestätigte nach Prüfung verschiedener möglicher Standorte, den durch die Projektträger vorgeschlagenen Standort „Himmelreich“.
Dieser Bericht war ebenso Grundlage für die Abstimmungsgespräche der Verwaltung mit der Bezirksplanungsbehörde. Diese bestätigte die Standortentscheidung, und gab die Zustimmung, mit der die erforderlichen Bauleitplanungen in Angriff genommen werden können.

